Herzlich willkommen zum 32. Österreichischen Bibliothekartag in Wien

15. – 18. September 2015

 

Zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 wieder in Wien – veranstaltet die Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB) gemeinsam mit dem Büchereiverband Österreichs (BVÖ) den 32. Österreichischen Bibliothekartag. Den Anlass dafür bieten die Bestandsjubiläen von drei großen Wiener Universitäten: 650 Jahre Universität Wien, 250 Jahre Veterinärmedizinische Universität Wien und 200 Jahre Technische Universität Wien und damit auch der ihnen zugehörigen Bibliotheken.

Der Kongress wird in den Repräsentationsräumen der Universität Wien im historischen Gebäude an der Wiener Ringstraße stattfinden, die heuer vor 150 Jahren eröffnet wurde, und  unter dem Motto „Offen(siv)e Bibliotheken: Neue Zugänge, neue Strukturen, neue Chancen“ stehen. Das Programm wird folgenden sechs verschiedenen Themenkreisen gewidmet sein: Openness, Zukunft gestalten, Offensive BibliothekarInnen, Bewahren & präsentieren, Erwerben & sichtbar machen, Masse und Individualität.

Der Spannungsbogen zwischen zukunftsträchtigen Themen und einmaligem historischen Ambiente wird sicherlich ein Charakteristikum dieses Bibliothekartages und wir hoffen, dass Sie sich davon angesprochen fühlen, denn wir würden Sie sehr gerne im September in Wien begrüßen dürfen!

 

Werner Schlacher
Präsident
Vereinigung Österreichischer
Bibliothekarinnen und Bibliothekare


Herzlich Willkommen!

Die mit jährlich wechselnder thematischer Ausrichtung von den beiden österreichischen Bibliotheksverbänden BVÖ und VÖB organisierten österreichischen Bibliothekartage leisten im Zusammenwirken mit der gemeinsamen Ausbildung der Archiv-, Bibliotheks- und InformationsassistentInnen und der Einbeziehung des öffentlichen Bibliothekswesens in den Universitätslehrgang "Library and Information Studies“ einen unschätzbaren Beitrag zum gegenseitigen Verständnis öffentlicher und wissenschaftlicher Bibliotheken und fördern das Wissen um die jeweiligen Aufgaben und Leistungen.

Die österreichischen Bibliothekartage bieten auch eine hervorragende Gelegenheit, um auf die Gemeinsamkeiten hinzuweisen und zu zeigen, dass viele der Anforderungen, mit denen sich Bibliotheken jedweder Ausrichtung konfrontiert sehen, gemeinsam besser bewältigt werden können.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist das Zusammenwirken im Rahmen der Vorwissenschaftlichen Arbeit, der an diesem Bibliothekartag auch ein Schwerpunkt gewidmet ist.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Bibliothekartages 2015 anregende Vorträge, eine schöne Zeit im wunderbaren Ambiente der Universität Wien und viele bereichernde Begegnungen.

 

Markus Feigl
Vorstandsvorsitzender des Büchereiverbands Österreich BVÖ

 

 


 

Wir begrüßen Sie herzlich zum Österreichischen Bibliothekartag 2015!

 

Gerade in diesem Jahr, das uns durch seine großen Jubiläen so viel Anlass gibt, zurück zu schauen, beschäftigen wir uns mit Gegenwart und Zukunft. Das Aufgabenfeld wissenschaftlicher Bibliotheken ist spannender und umfangreicher denn je zuvor und der fortschreitende technische Wandel stellt uns vor immer neue Herausforderungen.

So arbeiten wir an neuen Lizenz- und Erwerbungsmodellen und an Publikationsstrategien, bauen digitale Archive und Repositorien auf und stellen Infrastruktur für Forschungsdaten bereit. Diese und andere Entwicklungen werden in den Themenkomplexen „Openness“ sowie „Erwerben und sichtbar machen“ im Fokus stehen.

Die technischen Entwicklungen beeinflussen auch unseren Umgang mit historischen Beständen und ermöglichen uns durch Digitalisierung, Langzeitarchivierung sowie neue Präsentationsformen kostbares Kulturgut zu bewahren und gleichzeitig einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Unter anderem mit diesen Aspekten wird sich „Bewahren und Präsentieren“ auseinander setzen.

In einer Zeit, in der BenutzerInnen von überall auf Bibliotheksressourcen zugreifen können, zeigt sich, wie viel mehr als die Summe der in ihr vorhandenen Information eine Bibliothek ist. Während sich der Komplex „Masse und Individualität“ mit der Bibliothek als Dienstleisterin und Vermittlerin von Informationskompetenz (Stichwort Vorwissenschaftliche Arbeit!) auseinander setzt, behandelt die Preconference an der TU Wien die Bibliothek als architektonischen Raum.

Und wie werden sich Bibliotheken und BibliothekarInnen in den nächsten 200, 250 oder 650 Jahren weiter entwickeln? Offensiv! Wer sich davon ein Bild machen möchte, dem seien die Themen „Zukunft gestalten“ und „Offensive BibliothekarInnen“ ans Herz gelegt.

Wir freuen uns auf eine interessante und erfolgreiche Konferenz und hoffen, Sie im September im historischen Ambiente der Universität Wien begrüßen zu können.  

 

Maria Seissl

Leiterin Bibliotheks- und Archivwesen

Universität Wien

Eva Ramminger

Leiterin der Universitätsbibliothek

Technische Universität Wien

Claudia Hausberger

Leiterin der Universitätsbibliothek

Veterinärmedizinische Universität Wien


Herzlich Willkommen!

Österreichs Bibliotheken stehen durch die Vernetzung von Ländern und Kulturen vor großen Herausforderungen: über alle Grenzen hinweg muss das nunmehr digital verfügbare Wissen neu geordnet, strukturiert und zugänglich gemacht werden. Das erfordert Kreativität und weltweite Kooperation.

Die Österreichischen Bibliothekarinnen und Bibliothekare stellten und stellen sich den neuen Aufgaben und Möglichkeiten sowie den damit verbundenen tiefgreifenden Veränderungen ihrer Berufsweit mit großer Einsatzbereitschaft und können auf viele Erfolge hinweisen.

Anlässlich der Eröffnung des 32. Österreichischen Bibliothekartages in Wien möchte ich Ihnen herzlich gratulieren!

Die Themenvielfalt des Tagungsprogrammes ist beeindruckend: Die neben vielen anderen Programmpunkten darin genannte Provenienzforschung gibt den erfreulichen Hinweis auf die von den Österreichischen Bibliotheken seit Jahren geleisteten intensiven Bemühungen, in der NS-Zeit geraubte Bücher zu identifizieren und wenn möglich zu restituieren .

Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit und wünsche den Organisatorinnen und Organisatoren viel Erfolg sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern anregende Diskussionen beim 32. Österreichischen Bibliothekartag!

Heinz Fischer, Bundespräsident der Republik Österreich


Herzlich Willkommen!

Mit besonderer Freude grüße ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 32. Österreichischen Bibliothekartags.

Es ist ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit der österreichischen Bibliotheken mit den Wiener Universitäten, dass der diesjährige Bibliothekartag im Jubiläumsjahr der Universität Wien stattfindet.

Die Universitätsbibliothek der Universität Wien mit einem Bestand von rund 7 Millionen Büchern, aber auch 1.200 Datenbanken, ist nicht nur die größte Bibliothek Österreichs, sondern gleichzeitig die älteste Universitäts-Bibliothek im deutschen Sprachraum.

Die wissenschaftlichen Bibliotheken stehen mitten in einem technologischen Wandel.

Die Universitäts-Bibliotheken sind heute weit mehr als Orte des Buches im klassischen Sinn, sie sind auch Orte elektronischer Datenträger aller Art und haben die Aufgabe, sich mit den technologischen Innovationen permanent weiterentwickeln.

Auch im 21. Jahrhundert bleibt der Grundauftrag der Bibliotheken dabei unverändert, sowohl Ort der Sammlung und Aufbewahrung von Informationsträgern aller Art als auch Ort der Vermittlung von Information als Grundvoraussetzung von Forschung und Lehre zu sein.

Ich wünsche den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Beratungen des 32. Österreichischen Bibliothekartags alles Gute und viel Erfolg.

Eva Nowotny
Vorsitzende des Universitätsrats der Universität Wien


Schrift:

Bibliothekartag 2015 | Universitätsring 1  | 1010 Wien